Der Kopfbau eines Phunnels

Was macht den Phunnel so einzigartig, warum erlebt dieser Kopf momentan einen so steilen Aufschwung und wie wird er am besten gebaut?


Ein Display von Shisha Phunnels in einem Shop

Der Phunnel gewinnt in Deutschland immer mehr an Beliebtheit. Anbieter  wie Trendplace besitzen ein großes Sortiment an verschiedenen Phunnel, von verschiedenen Marken. Weitaus mehr Variationen als 4tex- oder Mehrlockköpfe.

Was macht den Phunnel so einzigartig, warum erlebt dieser Kopf momentan einen so steilen Aufschwung und wie wird er am besten gebaut?

Über den Phunnel

Ein Phunnel ist ein Tabakkopf für die Shisha, mit einem Durchzugsloch in der Mitte und dem Tabak-Depot um das Loch herum. Das Depot umfasst in den meisten Fällen ein Volumen von etwa 15-25g Tabak. Diese Art von Kopf erlebt in letzter Zeit einen richtigen Hype. Dies liegt wohl zum einen am Einfluss von anderen Ländern, in denen die Kultur des Shisha-Rauchens sich von unserer unterscheidet. Dadurch, dass Hersteller aus Russland oder Brasilien sich auch in Deutschland etablieren möchten und ihre Produkte dann hier auf den Markt bringen. Unter anderem dann eben auch der Phunnel Kopf. Zum anderen ist dieser Kopf aber auch extrem Vielseitig.  Man hat bei den meisten Phunnel Köpfe unter anderem die Wahl, ob man mit Alufolie oder HMD (Heat Management Device) raucht.

Der Kopfbau mit einem Phunnel

Wie wäre es klassisch mit Alufolie? In diesem Fall besitzt man am besten Panzeralufolie, diese ist dicker, strapazierfähiger und reißt nicht so leicht beim Spannen. Den Tabak gut umrühren, damit die Molasse sich auch gut verteilt. Danach den Tabak locker in das Depot geben, bei Dark Blend Tabak eventuell etwas im Kopf andrücken, um die Stärke des Tabaks ein wenig  zu mildern. Dann einfach etwa  randhoch oder etwas darunter  bauen. Der Tabak sollte gut und gleichmäßig verteilt im Depot liegen. Nun zur Alufolie. Diese über den Kopf spannen, gleichmäßig lochen und nochmal gut nachspannen, da die Folie sich durch das Lochen gelockert haben und so das Phunnelloch verschließen könnte.

Drei Kohlen sollten für den Anfang reichen. Wer möchte, der kann diese direkt auf die Alufolie legen. Wir empfehlen, das Sieb eines Kaminaufsatzes noch zusätzlich auf die gut gespannte Alufolie zu legen. Somit haben die Kohlen einen stabilen Untergrund und können leicht und gezielt bewegt werden. Im Laufe der Rauchsession die Kohle nach außen oder innen schieben, je nachdem wie viel Hitze benötigt wird.

Ist einem die Arbeit mit der Alufolie auf Dauer aber zu umständlich, für den gibt es eine zweite, einfachere Lösung, um im Phunnel zu rauchen. Hierbei wird ein HMD, von vielen auch Smokebox genannt, nach dem Kopfbau auf den Phunnel gelegt. Die Befüllung des Kopfes mit Tabak läuft identisch zu Methode mit Alufolie ab. In das HMD kommen meist 2-3 glühende Shisha-Kohlen. Im Normalfall lässt man dann den Kopf 3-5 Minuten stehen, damit das HMD und der Kopf sich erhitzen können. Somit hat man beim ersten Zug an der Shisha, direkt eine gute Rauchentwicklung.

Liefert das HMD zu wenig Hitze, so kann man den Deckel darauf machen. Wird es zu Heiß, kann der Deckel oder auch eine Kohle runtergenommen werden.

Manche rauchen auch gerne im Overpacking, das heißt, dass der Tabak höher gebaut wird und somit vollen Kontakt zum HMD hat. Dies funktioniert bei richtiger Verwendung sehr gut und liefert eine starke Rauchentwicklung. Aber Vorsicht, durch den starken Kontakt mit dem HMD und der dadurch entstehenden, größeren Hitze, wird der Tabak auf oftmals stärker.

Probiert es doch einfach mal selbst aus und baut euch einen Phunnel mit Alufolie oder HMD. Verzagt nicht gleich, wenn die ersten Köpfe nicht direkt so funktionieren, wie erhofft. Übung macht den Meister und nach ein paar Köpfen bekommt man auch schnell den Dreh raus.

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Aktualisiert am 2. März 2024 3:55

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