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Die unterschiedlichen Arten der Shishakohle

Neben der Shisha, also der Wasserpfeife an sich und dem Shishatabak, braucht man zum Rauchen auch Shishakohle.

Während früher nur auf Holzkohle aus Kokosnussschalen zurückgegriffen wurde, gibt es heutzutage speziell zum Shisharauchen Kohle. Shishakohle ist auch unter dem Begriff Wasserpfeifenkohle oder wie man im arabischen sagt „Fahma“ zu finden.

Shishakohle wie man sie heute nutzt, besteht aus Holzkohle. Diese passt in der gängigsten Form perfekt auf den Shishakopf und ist von verschiedenen Herstellern erhältlich.

Arten der Shishakohle

Man kann grundsätzlich zwischen zwei Arten von Shishakohle unterscheiden, der selbstzündenden Kohle und der naturbelassenen Kohle.

Selbstzündende Kohle

Die selbstzündende Shishakohle ist in dickeren Scheiben mit einem Durchmesser von ca. 30 bis 50 mm in Stangenform, mit mehreren einzelnen Kohletabletten erhältlich. Der selbstzündenden Kohle ist immer etwas Schwarzpulver oder Magnesium zugefügt, damit die Kohle ohne Probleme zum Beispiel mit einem Streichholz oder Feuerzeug angezündet werden kann. Diese Kohle glüht gleichmäßig, je nach Sauerstoffzufuhr, ca. 30 bis 90 Minuten lang.

Naturkohle

Die Naturkohle aus Holzkohle, kann in Kg- Paketen erworben werden, in denen die Kohle entweder in Würfel- oder Stäbchenform zu finden ist. Holzkohle kann nicht einfach mit einem Streichholz oder Feuerzeug zum Glühen gebracht werden. Um die Naturkohle anzuzünden empfiehlt sich entweder ein Bunsenbrenner oder ein Kohleofen. Einige Shisharaucher nehmen zum Anzünden der Kohle auch einen elektrischen Kohleanzünder, der im ursprünglichen Sinne eine elektrische Grill-Heizplatte ist.

Pro und Kontra

Die selbstzündende Shishakohle ist unkompliziert in seiner Handhabung und wird deshalb von vielen Shisharauchern gerne genommen. Im Vergleich zur Naturkohle zum Shisharauchen ist diese auch sehr schnell ohne weitere Hilfsmittel als einem Feuerzeug anzündbar. Allerdings brennt Naturkohle immer gleichmäßiger ab, gibt länger Wärme ab und enthält zudem auch keine chemischen Zusätze. Diese Zusätze sorgen für ein zwar leichtes, aber dennoch vorhandenes chemisches Aroma. Darüber hinaus entwickelt sich durch die Zusätze beim Abbrennen der Kohle ein manchmal unangenehmer Geruch, den man bei der naturbelassenen Kohle schlichtweg nicht hat. Befürworter der Naturkohle aus Holzkohle greifen gerne zu Kohle aus Kokosnussschalen, Bambus, Oliven oder Orangenbaumholz. Da Kohle, ganz gleich ob selbstzündende oder naturbelassene, immer Rauchgase entwickelt, kann man inzwischen Shishaköpfe mit elektrischer Heizung erwerben. Diese halten den Tabak auf Temperatur und man hat über die gesamte Zeit ein gleichmäßiges Raucherlebnis.